Hochwertige Funktionsunterwäsche lohnt sich

On 15. Mai 2012 · 0 Comments

Wer viele Outdoor-Aktivitäten unternimmt, sollte nicht nur bei der Oberbekleidung, sondern auch bei der Wahl seiner Funktionswäsche einiges beachten. Mittlerweile gibt es in diesem Bereich eine große Auswahl- von Shirts und Leggins über Socken und für jede Sportart und jeden Anspruch ist etwas Passendes dabei.

Was zeichnet eine gute Funktionswäsche aus?

Sie sollte vor allem atmungsaktiv sein. Denn so ist gewährleistet, dass die Feuchtigkeit nach außen getragen wird und der Körper auch bei kalten Außentemperaturen schön warm bleibt bzw. an wärmeren Tagen nicht zu stark schwitzt. Somit kann man auch gut Erkältungen vorbeugen.
Bei dem Kauf sollte man darauf achten, dass die Kleidung gut sitzt und nichts reibt. Bezüglich des Materials gibt es in diesem Bereich die Wahl zwischen Merinowolle und Synthetik. Beide Materialien sind empfehlenswert, da sie gleichermaßen über eine hohe Flexibilität verfügen und sich dem Körper anpassen. Natürlich ist es auch abhängig von der Jahreszeit und der jeweiligen Sportart, welches Material besser geeignet ist. Grundsätzlich empfiehlt es sich, synthetische Funktionsunterwäsche aus beispielsweise Polyester oder Polyamid im Sommer zu benutzen, da sie eine bessere Kühlleistung aufweisen. Hemden aus Merino oder einem Merino-Mix hingegen bieten eine bessere Wärmeisolationen. Menschen, die viel schwitzen, sollten darüber hinaus auf eine gute Feuchtigkeitsregulierung sowie einen optimalen Feuchtigkeitstransport achten und besser Shirts aus Polyester wählen. Wer schnell friert, sollte sich eher für Funktionsunterwäsche aus Merinowolle entscheiden.

Um die Haut- sowie die Umweltverträglichkeit der jeweiligen Funktionsunterwäsche zu erkennen, können folgende Textilsiegel weiterhelfen: Das “Bluesign Safety” garantiert eine nachhaltige Produktion sowie ein schadstoffarmes Produkt. Mitglieder sind beispielsweise The North Face, Patagonia oder Vaude.
Bekleidung mit dem Siegel “Öko Tex Standard 100″ ist auf krebserregende Farben, Schwermetalle sowie weitere Schadstoffe geprüft. Hersteller wie Mammut oder Odlo dürfen dieses Siegel verwenden.

Die richtige Reinigung Ihrer Funktionsunterwäsche

Damit die Funktionswäsche lange in gutem Zustand bleibt, ist die richtige Pflege natürlich von großer Bedeutung. Bei der Wäsche ist es beispielsweise besser, flüssiges Waschmittel anstatt Waschmittel aus Pulver zu benutzen. Denn die Pulverkristalle können die Stoffporen verstopfen. Dies wirkt sich dann negativ auf die wichtigen Funktionen der Unterwäsche aus.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Nähte der Wäsche nach außen zu drehen und die jeweiligen Hinweise vor dem Waschgang genauer anzusehen.

Outdoor Aktivitäten für Kinder

On 13. März 2012 · 1 Comments

Outdoor – Aktivitäten und Kinder sind nicht voneinander zu trennen. Wo sonst kann der Nachwuchs – ungehemmt von räumlichen Begrenzungen und weitestgehend von Forderungen leise zu sein oder nichts zu verschmutzen – seiner Kreativität freien Raum lassen. Dabei stellt sich nicht die Frage nach dem richtigen Wetter und dem richtigen Spielzeug. Sind Eltern von vornherein aufgeschlossen und bieten den Kindern Raum für Entdeckung, ist nahezu alles vorhanden. Ganz davon abgesehen, dass Bewegung an der frischen Luft sowohl Gesundheit als auch Mobilität fördert.
Haben Eltern keine Angst vor kleinen Dreckmonstern bietet sich natürlich vor allem der direkte Umgang mit den Elementen an. Gummistiefel und geeignete Kleidung sind unabdingbar für ungestörte Entdeckerfreude. Das kann das Platschen in Pfützen, das Kriechen über die Wiese oder ein gewagter Streifzug quer durch den Wald sein. Initiator sollte das Kind sein, während sich die Eltern kleinerer Kinder bestenfalls im Hintergrund halten oder Ansprechperson zur Verfügung stehen, damit Hilfestellung aller Art geleistet werden kann. Je nach Alter kann ein Bewegungsradius abgestimmt werden, während die Eltern in sicherer Nähe vielleicht auf einer Decke schon ein kleines Outdoor – Picknick vorbereiten.
Outdoor Spielzeug ist dabei kaum vonnöten. Die Hände dürfen schmutzig werden, dürfen betasten, zerreiben, wühlen und zusammenfügen. So kann ein kleiner Spaziergang um die Ecke zur großen Entdeckungsreise werden. Am Wegrand wachsen unterschiedliche Pflanzen, die zu kennen es sich lohnt. Wer entdeckt erste Knospen, Blüten oder gar Tierspuren? Wer wagt es, seine Füße ins eiskalte Wasser zu halten und wie fühlt es sich an, barfuss über Tannennadeln zu laufen? Kann Mama aus Löwenzahnblüten einen Kranz flechten und kann Papa auf einem Grashalm pfeifen? Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Viel kann im achtsamen Umgang mit der Natur gelernt werden. Zum Beispiel, dass unnötiges Abreißen oder Zerstören von Pflanzen vermieden werden sollte und das drei Regentropfen kein Grund sind, den ganzen Tag vor dem Fernseher zu verbringen.
Mit der Bewegung im Freien abseits von behüteten Spielplätzen kann sich auch das Selbstbewusstsein der Kinder entfalten. Sie lernen, sich zu orientieren und Gefahren einzuschätzen. Sind Freunde dabei, können im Team neue Spiele entwickelt und Lösungen für Probleme entwickelt werden. Und manchmal ist es auch einfach nur schön, ganz leise im Gras zu liegen und dem Rauschen der Bäume zuzuhören.

Mit der richtigen Outdoor-Ausrüstung unterwegs sein

On 7. März 2012 · 2 Comments

Die Qualität der Outdoor-Ausrüstung trägt wesentlich zum Erfolg einer Tour bei. Bei passender Outdoor-Ausrüstung ist man auf Wandertouren mit allem Outdoor-Komfort versorgt. Die Tourenplanung wird mit dem passenden Kartenmaterial vorgenommen. Auch Zeiten, Orte und Termine werden mit Karten im Voraus eingeschätzt. Änderungen sind während der Wanderung immer noch möglich. Glücklich ist, wer ein GPS-System in seiner Outdoor-Ausrüstung besitzt und die Planung damit bequem erledigen kann. Auch das Outdoor-Handy ist auf Tour ein lebenswichtiger Begleiter. Eine Kopie der Ursprungsplanung und die wichtigsten Telefonnummern (in wasserfestem Material eingeschweisst) bilden die Outdoor-Notausrüstung.

Überlegungen vor dem Packen der Outdoor-Ausrüstung

Grundsätzlich gilt, dass alle Teile der Outdoor-Ausrüstung vor jeder Tour durchgesehen und geprüft werden sollten. Ein langer Winter im Regal kann das Material schwächen und die Outdoor-Ausrüstung unbrauchbar machen. Beschädigte Ausrüstung sollte unbedingt durch neue ersetzt werden, bevor die Tour startet. Es muss nicht immer die teuerste und beste Outdoor-Ausrüstung sein, gute Mittelklasse von führenden Outdoor-Marken reicht im Allgemeinen aus. Die bekannten Marken sollte man wählen, weil diese Marktführer ihre Produkte immer wieder in umfassenden Tests prüfen. Aus den Ergebnissen werden neue Technologien entwickelt, die in der nächsten Produktgeneration Verwendung finden. Markenprodukte sind als Outdoor-Ausrüstung meist erheblich belastbarer. Das Risiko, minderwertige Outdoor-Ausrüstung zu kaufen, senkt man mit Markenprodukten erheblich. Ein höherer Anschaffungspreis macht sich in Komfort und Nutzungsdauer wieder bezahlt.

Outdoor-Ausrüstung: Wanderstiefel – welche Eigenschaften sind wichtig?

Wesentliche Bestandteile der Outdoor-Ausrüstung sind Wanderstiefel; sie bilden die fundamentale Basis für eine Wandertour. Die Stiefel sollten den Knöchel bedecken, um Halt zu geben. Mit einer gut gedämpften Sohle schonen sie die Gelenke und halten die Füsse in Topform. Wanderschuhe aus synthetischem Funktionsmaterial sind besonders leicht und komfortabel. Eine Klimamembran sorgt bei dieser Outdoor-Ausrüstung für Luftaustausch und bietet zugleich Schutz vor dem Eindringen von äusserer Nässe. In jedem Fall ist das Anprobieren von Wanderstiefeln vor dem Kauf wichtig, um das subjektive Tragegefühl zu prüfen. Mit der Entscheidung für die Outdoor-Ausrüstung kann man auch einige Tage warten. Die zeitliche Distanz zwischen Anprobe und Kauf ist hilfreich für die richtige Wahl. Empfehlenswert ist auch das Tragen von funktionellen Wandersocken aus Mikrofasermaterial. Sie halten die Füsse auch auf langen Strecken fit.

Outdoor-Ausrüstung: Bekleidung in funktioneller Qualität

Bei Outdoor-Bekleidung sollte man tendenziell zu Produkten aus Mikrofaser greifen. Moderne Mikrofasermaterialien sind am besten geeignet, um den Körper vor Hitze-, Kälte- oder Feuchtigkeitsstau zu bewahren. Eine funktionelle Unterbekleidung aus langer Unterwäsche und ein bis drei dünne Shirts bildet die Bekleidungsbasis der Outdoor-Ausrüstung. Mit einer Softshell-Jacke darüber und einer langen Wanderhose in Mikrofaser erhält man so Schutz bei mittleren Temperaturen. Ein körpernahes Mikrofleece-Shirt, ein Regenanzug und eine Funktionsjacke machen den Körper wetterfest. In bergigen Lagen sind auch Handschuhe, Mütze und Sonnenbrille zur Outdoor-Ausrüstung wertvoll, da hier schnelle Wetter-Umschwünge erfolgen können.

Die Schweiz im Wohnmobil oder im Wohnwagen erleben

On 3. März 2012 · 0 Comments

Wer mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil die Schweiz besucht, fährt durch eins der schönsten, aber auch am dichtesten besiedelten Länder Europas. Deshalb ist es hier besonders wichtig, sich an die geltenden Regeln, Gewohnheiten und Gesetze zu halten: Man ist nicht allein! Als Belohnung geniesst man Urlaub in einem der beschaulichsten, freundlichsten und sichersten Länder der Welt.

Gesetzliche Regelungen

Anders als beispielsweise in Deutschland dürfen Wohnwagen-Gespanne in der Schweiz mit maximal 80 km/h fahren; diese Obergrenze gilt sowohl auf Landstrassen wie auch auf der Autobahn. Diese Obergrenze ist auch für Wohnmobile verbindlich, die schwerer als 3,5 Tonnen sind. Für diese Fahrzeuge muss man zudem die LSVA (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) entrichten, die für ein Jahr 650 Schweizer Franken beträgt. Für kürzere Zeitspannen und einmalige Durchquerungen gelten etwas niedrigere Tarife.

Parkplatz-Not

Parkplätze werden in der Schweiz streng verwaltet. Breitere Wohnwagen und Wohnmobile erreichen Breiten von bis zu 2,55 Metern. Können in der Schweiz nicht in Siedlungsgebieten parkieren, weil sie unweigerlich über die markierten Parkplatz-Ränder hinausragen. Deshalb muss man bei Reisen mit einem grosszügig bemessenen Wohnmobil oder Wohnwagen vorausschauend die Übernachtungs- und Versorgungsstopps einplanen. Es ist in vielen Fällen schwierig, in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten zu parkieren; deshalb empfiehlt sich für Wohnmobil-Reisende ein Roller oder Fahrrad als zusätzliches Fahrzeug für tägliche Einkäufe.

TCS Campingplätze

Der Touring Club Schweiz (TCS) ist vergleichbar mit dem ADAC in Deutschland und betreibt rund 30 Campingplätze in den Schweizer Alpen und im Mittelland. Diese entsprechen den höchsten Standards unter den Campingplätzen und verfügen alle über kostenloses Warmwasser und W-Lan. Auf der Website des TCS kann man Informationen einschliesslich der Verfügbarkeit von Plätzen abrufen.

Seen und Kleinstädte

Die Schweiz zeichnet sich durch wunderschöne Landschaften und beschauliche Orte aus. Für das Caravaning besonders interessant sind die Seen und Kleinstädte des Mittellandes und des Tessins (zum Beispiel Neuchatel am gleichnamigen See) und Locarno am Lago Maggiore. Hier findet man Ruhe und Sicherheit, sodass Kinder im und um den Campingplatz spielen können. Gleichzeitig hat man Zugang zu günstig(er)en Einkaufsmöglichkeiten in den grossen Supermärkten der Städte. Dort findet man auch eine Auswahl an Restaurants, wenn man die Wohnwagenküche einmal ruhen lassen möchte.

Der Camping Kocher: Das Herz der Campingküche

On 2. März 2012 · 0 Comments

Einen der grössten Schritte in Richtung Autonomie machen Camper, wenn sie Wasser abkochen und Essen selbst zuzubereiten. An den meisten Orten ist dies die günstigste Art, sich zu ernähren – an vielen Orten die Einzige. Es existieren verschiedene Typen von Campingkochern. Alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Gaskocher: Der Standard

Generationen von Wanderern und Campern haben Gaskocher zur Kochgelegenheit ihrer Wahl erkoren. Propangas ist ein sehr kompakter Brennstoff und gibt starke Hitze ab. Kleine bis mittelgrosse Kartuschen machen es leicht im Rucksack oder in der Fahrradtasche transportierbar. Gasflaschen sind die beliebteste Energiereserve für den Wohnbereich von Wohnmobilen, wo sie nicht nur Licht und Wärme, sondern auch Kälte für den Kühlschrank produzieren. Es gibt unzählige, miteinander kompatible Anwendungen und der Wechsel der Kartusche oder der Gasflasche gestaltet sich denkbar einfach. Die grosse Beliebtheit führt dazu, dass überall, wo Outdoor-Reisende gerne unterwegs sind, auch die Kartuschen erhältlich sind.

Benzinkocher: Für ganz, ganz weit weg

Benzinkocher sind etwas schwieriger zu handhaben als Gaskocher. Damit sie weder ausgehen noch eine Stichflamme produzieren, muss der richtige Druck über eine Handpumpe geregelt und ständig überwacht werden. Der Brenner benötigt bisweilen Säuberung, da Benzin kein ganz reiner Brennstoff ist. Die Gase, die beim Betrieb entstehen, sollten möglichst nicht eingeatmet werden. Dafür haben Benzinkocher einen bedeutenden Vorteil: Ihr Treibstoff ist weltweit vergleichsweise günstig zu bekommen. Selbst in den entlegensten Gebieten der Erde findet man praktisch überall Benzin, wo es Menschen gibt.

Spirituskocher: Umweltfreundlich und günstig

Spirituskocher sind dank ihrer einfachen Konstruktion günstig. Ihr Betrieb ist unkompliziert, und der Brennstoff Spiritus ist in vielen Regionen günstig in großen Mengen zu bekommen. Spiritus verbrennt ohne Rückstände. Wenn mit Bio-Ethanol betrieben, sind diese Kocher die umweltfreundlichste Art, unterwegs Essen zuzubereiten. Ihr Nachteil ist die niedrige Temperatur, bei der Spiritus verbrennt. So dauert es etwas länger, bis das Essen fertig ist. Dafür ist die Gefahr durch Bedienungsfehler geringer als bei Benzinkochern.

Trockenbrennstoffkocher: Die leichte Alternative

Die leichtesten Kocher-Varianten sind Modelle, die mit Trockenbrennstoffen betrieben werden. Manche von diesen erlauben eine alternative Befeuerung mit Holz. Der Brennstoff ist ungefährlich; nichts kann auslaufen.

Schlafsäcke – Welches Gewebe eignet sich am besten?

On 29. Februar 2012 · 0 Comments

Schlafsäcke haben sich stark weiterentwickelt und verwenden heute eine Vielzahl von Stoffen, die es noch vor einigen Jahrzehnten gar nicht gab. Dennoch sind Daunen, Baumwolle und Seide für trockene Schlafgebiete immer noch vorteilhaft. Je nach Budget, Einsatzbereich und persönlicher Vorliebe hat man heute die Wahl zwischen verschiedenen Materialien für das Außengewebe, die Isolationsschicht und das Innengewebe von Schlafsäcken.

Außengewebe

Die Außenhaut von Schlafsäcken sollte in erster Linie vor Schmutz und Wasser schützen und dabei atmungsaktiv sein. Wasserabweisende Eigenschaften sind besonders bei Schlafsäcken mit Daunenfüllung und Baumwoll-Innengewebe wichtig, weil diese in nassem Zustand nicht mehr isolieren. Nur bei Schlafsäcken, die für den Gebrauch in Innenräumen bestimmt sind – wie Kinder- und Hüttenschlafsäcke – kommt Baumwolle zum Einsatz. Hier handelt es sich allerdings nicht um klassische Outdoor-Schlafsäcke, sondern eher um leicht transportierbare persönliche Bettwäsche.

Futter: Synthetisch oder Daunen?

Meistens muss man sich zwischen synthetischem Futter und Daunen entscheiden. Schlafsäcke mit synthetischem Isolationsgewebe sind vergleichsweise günstig und wärmen auch dann noch ein bisschen, wenn sie durchnässt sind. Eine Daunenfüllung bietet dafür hervorragende Isolation bei äußerst geringem Gewicht. Allerdings bietet sie weniger Isolation, wo sie zusammengedrückt ist (also unter der schlafenden Person). Auch “funktioniert” sie in nassem Zustand nicht, weshalb manche Daunenschlafsäcke mit einer wasserdichten und atmungsaktiven Außenhaut versehen sind, was wiederum den Preis in die Höhe treibt. Die Lagerung von Daunenschlafsäcken ist etwas umständlicher, da die Federn nicht über längere Zeit zusammengepresst bleiben sollten und deshalb ein gesonderter lockerer Aufbewahrungssack nötig ist. Wolle und Baumwolle als Wärmespender in Schlafsäcken sind kaum noch verbreitet. Wolle sorgt zwar auch bei Nässe für ein angenehmes Klima, ist aber sehr schwer. Für Baumwolle als Isolationsgewebe spricht eigentlich nur der günstige Preis, denn diese Fasern haben die schlechte Gewohnheit, sich mit Nässe vollzusaugen und mehr zu kühlen als zu wärmen.

Innengewebe: Die Haut entscheidet

Das Innengewebe ist der einzige Teil des Schlafsackes, der mit der Haut in Berührung kommt. Natürliche Fasern fühlen sich meist besser an – solange sie trocken sind. Wenn es abzusehen ist, dass der Schlafsack nass werden wird, ist es praktischer, ein Innengewebe aus synthetischen Fasern zu wählen. Moderne Mikrofasern sind angenehmer auf der Haut als herkömmliches Polyester und transportieren Feuchtigkeit vergleichbar gut vom Körper weg.

Tolle Regionen für Outdooraktivitäten

On 29. Februar 2012 · 0 Comments

Lausitzer Seenland – ein Paradies für Outdoorfans

Das Lausitzer Seenland zwischen Dresden und Berlin bietet Outdoorfans alles, was ihr Herz begehrt. Die gefluteten Tagebaurestlöcher wurden zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt, in dem man wandern, segeln, surfen, tauchen, angeln, Wasserski, Jetski und Tretboot fahren kann. Funsportarten wie Trickski, Wakeboard und Wakeskate können hier auf 23 Seen ausgeübt werden.
Das Seenland, das noch immer kontinuierlich ausgebaut wird, soll in zehn Jahren eine der grössten Seenlandschaften mit dem besten Outdoorangebot sein. Unzählige Bootsverleihe, Tauch- und Segelschulen bieten die Möglichkeit, sich in ganz neuen Outdoorsportarten zu versuchen.

Radeln und Skaten in wilder Natur

Radwandern wird im Lausitzer Seenland ganz gross geschrieben. Auf gut ausgebauten Radwanderwegen erleben Radfahrer und Skater eine Landschaft aus stillen Teichen, Seen, Berggipfeln mit wunderschönen Aussichten, verträumten Dörfern und ausgedehnten Wäldern. Das Radwegenetz von mehreren Tausend Kilometern macht diese Region zu einem Paradies für Radwanderer und Skater. Die Wege, die von der Lausitz bis in den Spreewald führen, sind ausgeschildert und befestigt. Gebirgige Strecken wechseln sich mit ebenen Wegen ab und sorgen so für Abwechslung beim Biken und Skaten.
Eine Tour auf dem Froschwanderweg führt Sportbegeisterte nicht nur durch eine atemberaubende Landschaft. Sie zeigt auch das Leben der hier ansässigen Sorben. Seltene Tierarten wie Fischotter, Kormorane, Weissstörche und Graureiher leben in dem UNESCO-Biosphärenreservat.
Gut ausgestattete Campingplätze bieten Platz zum Schlafen, zum Erholen und zum Baden in einem der vielen Seen.

Quadtouren und wilde Tiere in Harmonie

Wer es lieber motorisiert mag, findet bei einer der unzähligen Quadtouren ganz sicher seinen Spass. Wilde Tour auf dem Quad quer durch die vielfältige Landschaft der Lausitz bieten Risikofreudigen ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Ein ortskundiger Tourguide führt Interessierte bei Wind und Wetter durch die Tagebaulandschaft.
Doch auch die Natur kommt hier nicht zu kurz. Naturliebhaber können an einer der vielen Safaritouren im Landrover durch die abwechslungsreiche Landschaft der Lausitz teilnehmen, bei denen Waschbären, Wapitis, Füchse, Kängurus, Rentiere, Rehe, Sikawild, Damwild und Rotwild beobachtet und gefüttert werden können.
Ausgedehnte Trekkingtouren über mehrere Tage hinweg mit Übernachtungen auf den umliegenden Campingplätzen wecken die Sehnsucht nach mehr. Die Lausitzer Seenlandschaft ist ein Muss für Outdoorliebhaber und die, die es werden möchten.

Outdoor Kleidung

On 25. Februar 2012 · 2 Comments

Kennen Sie den Briten Tom Platts-Mills? Nein? Na gut, er erregt auch nicht gerade Aufmerksamkeit. Wie er so daherkommt mit seinem sympathischen, vollen Allerweltsgesicht, Grinsen inklusive, könnte man meinen, er käme gerade von einem Kartenabend in der Eckkneipe. Tatsächlich ist er kein Meister der Askese oder der profunden Betrachtung. Er liebt Eiscreme und raucht Zigaretten, also just like everybody else, isn´t it? Irrtum! Tom Platts-Mills ist alles andere als ein Durchschnittsmensch. Mit dem Fahrrad hat er mehrere Kontinente durchquert. Von Marokko via Sahara durchradelte er Länder wie die Elfenbeinküste, Gabun und Namibia. Irgendwann erreichte er Kapstadt. Eine Südamerikatour startete er von New Mexiko aus. Auch eine Europa-Tour steht auf dem Plan. Im heimischen London schlägt er nur kurzzeitig auf.

Around the World im Traditionszwirn

Bei so viel Abenteuer steckt der Mann in ausgeklügelten Hightech-Fasern, könnte man meinen. Selbstwärmend bei Kälte, feuchtigkeitsregulierend bei Anstrengung, kühlend bei hohen Temperaturen, auf minimalen Raum reduzierbar, selbstaufblasend, reflektierend und obendrein in Schnitten und Farben der aktuellen Tagesmode angenähert, so präsentiert sich heute Outdoor-Mode. Die Werbung für Selbige muss an Tom Platts-Mills unbeachtet vorbeigelaufen sein. Von der deutschen Presse ließ er sich in Norddeutschland in XXL-Sweatshirt und weiter Hose neben seinem Drahtesel fotografieren. Beide Kleidungsstücke strahlten nichts Technologisches aus, hippe Etiketten oder Logos fehlten völlig, ebenso wie Cargo-Taschen an seiner Hose. Vielmehr vermittelte Platts-Mills den Eindruck eines Deutschlehrers auf Pfingsttour. Zur Information: Tom Platts-Mills übernachtet auf seinen Touren im Couchsurfing-System. Das bedeutet, er organisiert sich einen Schlafplatz auf irgendwessen Sofa oder Gästebett im Internet. Klappt es einmal nicht mit der Buchung, schläft er auch bei Minusgraden im Zelt. Außerdem hat das Couchsurfing-System seine Grenzen in wenig besiedelten Regionen oder dort, wo das Internet nicht präsent oder für viele Leute nicht bezahlbar ist, beispielsweise in der Sahara.

Werbung und Wilderness

Manche Leute stillen in unserer zivilisierten Gesellschaft ihre Sehnsucht nach Wildnis, indem sie sich einen Husky oder eine Königspython zulegen. Andere klettern an Berghängen empor oder paddeln in entlegenen Urwäldern Ströme hinunter. Meist tun sie das in der für die betreffende Sportart verkauften Kleidung. Schließlich hat die Werbung uns zur Genüge eingetrichtert, in welchem Outfit der ultimative Genuss zu erreichen ist. Doch, mal ehrlich, brauche ich wirklich für gelegentliche Bergwandertouren gleich ein teurer Parka? Genügen da nicht ordentliche Schuhe und eine robuste, warme Jacke? Muss ich Messer in sieben verschiedenen Größen mitführen, als wäre ich demnächst darauf angewiesen, selbst erlegtes Wild auszuweiden? Ist die Wochenendtour vermasselt, wenn ich anstatt des Winterhemds eines Outdoor-Schneiders das halb so teure Flanellhemd vom Herrenausstatter meiner Kleinstadt trage? Fragen Sie Tom Platts-Mills.

Camping Urlaub – wie es Spass macht

On 25. Februar 2012 · 1 Comments

Was erwarten wir von einem Campingurlaub? Was ist überhaupt “Camping“? Eigentlich umfasst der Begriff jede Art der mobilen Unterkunft, also alles, was dazu geeignet ist, ein Lager aufzuschlagen und Selbiges ohne komplizierte Baumaßnahmen wieder abzubauen. Camping können wir folglich mit Zelten, Wohnwagen, Kleinbussen oder Wohnmobilen veranstalten. Wer es mag und gern unter den Sternen schläft, benötigt übrigens nichts von alledem. Doch ob Camper im Grossraum-Wohnmobil schlafen oder im Igluzelt, auf eines dürfen sie sich auf jeden Fall einstellen: kleinster Privatraum und kuriose sanitäre Bedingungen. Letztere reichen vom Wohnwagen-Chemieklo bis Schlangestehen am Toiletten- und Duschtrakt eines Campingplatzes.

Campingurlaub ohne Mief

Das Thema Camping spaltet jede Gesprächsrunde. Da gibt es Menschen, die aus Gründen der Bequemlichkeit nie so Urlaub machen würden. Vielen Urlaubern geistern bei der Debatte Bilder von linealgeraden Wohnwagensiedlungen mit Silver-Agern durch den Kopf, die Ihre Vorplätze mit Minizäunen eingrenzen und auf die pünktliche Einhaltung der Mittags- und Nachtruhe pochen. Der Rest liebt Camping aus genau diesen Gründen oder weil er weiss, dass es auch anders geht. Entfernen wir uns aus den Wohnwagensiedlungen, die immer noch an vielen Bereichen der deutschen Ost- und Nordseeküste existieren, und begeben wir uns in eine Region, die fürs Camping wenig bekannt ist.

Zelten in Andalusien

Der Südzipfel Spaniens und besonders die Atlantikseite, die Costa de la Luz, wird zu einem grossen Teil von Spaniern für den Urlaub genutzt. Das mag daran liegen, dass viele Camper den Levante fürchten – den starken Seewind, der Strandgängern den Sand um die Ohren peitscht und Baden unmöglich macht. Meidet man die Levantesaison im Frühjahr und im Herbst, so entdeckt man an beiden Küstenseiten lauschige Campingplätze. Das Camping hat in Spanien vorrangig junge Anhänger. Die bevorzugte Schlafstatt ist ein Zelt, das oft vor Ort geliehen werden kann. Wer hitzeresistent ist, der entdeckt in den Provinzen Málaga, Cádiz und Huelva ein abwechslungsreiches Terrain. Das hat einen beträchtlichen Vorteil: Wer des Badens überdrüssig ist, braucht nicht mehr als eine Autostunde, um in eine gänzlich andere Landschaft zu gelangen. In den Bergen der Provinzen Cádiz und Málaga klettert das Thermometer auch nicht so steil nach oben wie an der Küste. Küstennahe Städte wie Cádiz und Jerez de la Frontera sind einen Besuch wert. Ebenso lohnt sich eine Fahrt weiter im Innenland zu Arcos de la Frontera und zu Ronda in Höhenlage. Wer gar nicht wieder zurück möchte an die Strände von Fuengirola oder Zahara de los Atunes, der findet in El Bosque, Algar und Vejer de la Frontera Campingplätze mit allem Drum und Dran, Swimmingpool und Billardsaal inbegriffen. Campern wird eine gewisse Abenteuerlust nachgesagt. Die kann man an diesen Orten voll ausleben, denn auf Deutsche stösst man hier selten.

Der Camping Kocher: Das Herz der Campingküche

On 19. Februar 2012 · 0 Comments

Einen der grössten Schritte in Richtung Autonomie machen Camper, wenn sie Wasser abkochen und Essen selbst zuzubereiten. An den meisten Orten ist dies die günstigste Art, sich zu ernähren – an vielen Orten die Einzige. Es existieren verschiedene Typen von Campingkochern. Alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Gaskocher: Der Standard

Generationen von Wanderern und Campern haben Gaskocher zur Kochgelegenheit ihrer Wahl erkoren. Propangas ist ein sehr kompakter Brennstoff und gibt starke Hitze ab. Kleine bis mittelgrosse Kartuschen machen es leicht im Rucksack oder in der Fahrradtasche transportierbar. Gasflaschen sind die beliebteste Energiereserve für den Wohnbereich von Wohnmobilen, wo sie nicht nur Licht und Wärme, sondern auch Kälte für den Kühlschrank produzieren. Es gibt unzählige, miteinander kompatible Anwendungen und der Wechsel der Kartusche oder der Gasflasche gestaltet sich denkbar einfach. Die grosse Beliebtheit führt dazu, dass überall, wo Outdoor-Reisende gerne unterwegs sind, auch die Kartuschen erhältlich sind.

Benzinkocher: Für ganz, ganz weit weg

Benzinkocher sind etwas schwieriger zu handhaben als Gaskocher. Damit sie weder ausgehen noch eine Stichflamme produzieren, muss der richtige Druck über eine Handpumpe geregelt und ständig überwacht werden. Der Brenner benötigt bisweilen Säuberung, da Benzin kein ganz reiner Brennstoff ist. Die Gase, die beim Betrieb entstehen, sollten möglichst nicht eingeatmet werden. Dafür haben Benzinkocher einen bedeutenden Vorteil: Ihr Treibstoff ist weltweit vergleichsweise günstig zu bekommen. Selbst in den entlegensten Gebieten der Erde findet man praktisch überall Benzin, wo es Menschen gibt.

Spirituskocher: Umweltfreundlich und günstig

Spirituskocher sind dank ihrer einfachen Konstruktion günstig. Ihr Betrieb ist unkompliziert, und der Brennstoff Spiritus ist in vielen Regionen günstig in großen Mengen zu bekommen. Spiritus verbrennt ohne Rückstände. Wenn mit Bio-Ethanol betrieben, sind diese Kocher die umweltfreundlichste Art, unterwegs Essen zuzubereiten. Ihr Nachteil ist die niedrige Temperatur, bei der Spiritus verbrennt. So dauert es etwas länger, bis das Essen fertig ist. Dafür ist die Gefahr durch Bedienungsfehler geringer als bei Benzinkochern.

Trockenbrennstoffkocher: Die leichte Alternative

Die leichtesten Kocher-Varianten sind Modelle, die mit Trockenbrennstoffen betrieben werden. Manche von diesen erlauben eine alternative Befeuerung mit Holz. Der Brennstoff ist ungefährlich; nichts kann auslaufen.